Meister aller Klassen

 Meister aller Klassen (engl. The Young Master) ist ein 1980 in Hongkong gedrehter Martial-Arts-Film mit Jackie Chan in der Hauptrolle. Dieser führte auch Regie, war Stuntkoordinator und sang die Titelmelodie.

 Die Brüder Dragon und Tiger sind Waisen und grundverschieden. Eigentlich lernen beide in derselben Schule Kung Fu, doch während der jüngere Dragon gehorsam ist, arbeitet Tiger heimlich für eine andere Schule. Für diese Schule befreit Tiger sogar einen Schwerkriminellen.
Um seinen Bruder vor dem Gefängnis zu bewahren, beschließt Dragon, den Kriminellen auf eigene Faust wieder festzunehmen, was ihm nach langem Kampf unter Aufbietung all seiner Kung-Fu-Techniken am Ende auch gelingt.

Dragon konnte Tiger jedoch nicht vor dem Tod bewahren und so gibt es kein Happy End. In manchen Versionen sind diese Abschnitte ausgeschnitten.

Deutscher TitelMeister aller Klassen
OriginaltitelShi di chu ma
ProduktionslandHongkong
OriginalspracheKantonesisch
Erscheinungsjahr1980
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieJackie Chan
DrehbuchJackie Chan
Lau Tin-chee
Tung Lio
Edward Tang
ProduktionLeonard Ho
MusikRyudo Uzaki,
Akira Inoue
KameraChen Chi-chu
SchnittChang Yao-chung
Besetzung
Jackie Chan: Dragon
Pai Wei: Tiger
Shih Kien: Sang Kung
Yuen Biao: Sang Kungs Sohn
Hwang In-shik: Meister Kam
  •  Höhepunkte des Filmes sind ein ausgedehnter Löwentanz, Kämpfe mit Fächern, ein toreroähnlicher Kampf in Frauenkleidern und der 20-minütige Schlusskampf.
  •  Für eine akrobatische Sequenz mit einem Fächer benötigte er 329 Einstellungen, um selbst zufrieden zu sein.
  • Jackie Chan erlitt bei den Dreharbeiten einen Nasenbeinbruch und außerdem eine schwere Halsverletzung, aufgrund deren er beinahe erstickt wäre.

 



Jackie Chan


Jackie Chan, MBE ( * 7. April 1954 in Hongkong) ist ein hongkong-chinesischer Schauspieler, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmregisseur, Stuntman und Sänger.

Geboren wurde er in Hongkong als Sohn von Charles und Li-Li Chan. Sein Geburtsname war Chan Kong-Sang , was so viel bedeutet wie „der in Hongkong geborene Chan“.
In der Filmindustrie von Hongkong vermarktete man Chan anfangs wie viele andere als Nachfolger von Bruce Lee, der 1973 verstorben war und dessen Tod der Filmindustrie in Hongkong einen schweren Schlag versetzt hatte. Filmemacher suchten einen neuen Bruce Lee, während sich Chan selbst aber nie als dessen Nachfolger sah. Er kreierte seinen eigenen Kampfstil, der sich durch Akrobatik und komödiantische Einlagen auszeichnet und sich so von Bruce Lees auf Ernsthaftigkeit beruhendem Stil wesentlich unterscheidet

als Regisseur
 1979: Zwei Schlitzohren in der Knochenmühle (Hsiao chuan yi chao)
 1980: Meister aller Klassen (Shi di chu ma)
 1982: Dragon Lord (Long xiao ye)
 1983: Der Superfighter ('A' gai waak)
 1985: Police Story (Ging chaat goo si)
 1986: Der rechte Arm der Götter (Lóng xiōng hǔ dì)
 1987: Projekt B ('A' gai waak juk jaap)
 1988: Police Story 2 (Ging chaat goo si juk jaap)
 1989: Miracles (Qiji)
 1990: Mission Adler – Der starke Arm der Götter (Lóng xiōng hǔ dì)
 1993: Hard to Die (Zhong an zu)
 1994: Drunken Master (Jui kuen II)
 1998: Jackie Chan ist Nobody (Wo shi shei)
 2011: 1911 Revolution (Xīnhài Gémìng)
 2012: Armour of God – Chinese Zodiac (Sap ji sang ciu)

 

 

 

 


 

 


 
Bild: Chan im Jahr 2002.  Von U.S. Navy photo by Photographer’s Mate 3rd Class Lee M. McCaskill - http://www.news.navy.mil/view_single.asp?id=3581, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=658445

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